Sonntag, 10. Mai 2009

Via Hong Kong nach Vietnam

12 Stunde Wartezeit am Flughafen in Delhi standen uns bevor. Vor 5 Stunden haben wir Kathmandu per Flugzeug verlassen und warten nun auf unseren Anschlussflieger nach Hong Kong. Der Flughafen in Delhi lädt ganz und gar nicht zum Verweilen ein. Alles ist alt und schmutzig. In den Checkin Terminal darf man erst 3 Stunden vor Abflug und für einen Sitz im Wartsaal ausserhalb des Terminals bezahlt man sogar noch Eintritt!

In Hong Kong angekommen genossen wir als erstes die unglaublich sauberen Toiletten (wir hatten etwas Probleme mit den Bäuchen…). Die Besten die wir in den vergangenen 8 Wochen gesehen haben! Anschliessend machten wir uns mit kleinem Gepäck auf in die 15 Millionen Stadt. Alles blitzblank, atemberaubende Skyline, beeindruckende Hochhäuser, topp öffentliche Verkehrsmittel und unglaublich viele Shopping Mals. Riesiger Goldfisch- und Blumenmarkt und viele für uns „spezielle / gruselige“ Lebensmittel. War schön - für 2 Tage.

In der Hauptstadt von Vietnam, Hanoi, ist wirklich was los. Viele Reisende und Vietnamesen sind auf den Beinen und Motorbikes. Überall gibt es Restaurants und Bars. In Hanoi trafen wir 2 Neuenkircherinnen (Isa und Stefi) welche per Zufall zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren.

Bereits 2 Tage später sind wir in Halong City angekommen. Endlich am Meer! Wir stiegen auf eines von hunderten Schiffen um, mit welchem wir für die kommenden 3 Tage in der Halong Bay unterwegs waren. Die Halong Bay ist ein Naturwunder mit ca. 3000 kleinen Inseln. Atemberaubend schön.
Auf dem Schiff war schnell klar, dass die Vietnamesen beim Improvisieren besser sind als im Organisieren. Laufend wurde das Programm geändert, Reisende wechselten auf dem Meer von einen zum anderen Schiff und die Bootführer waren ununterbrochen am Telefonieren. Trotz der (unnötig) verbreiteten Hektik genossen wir das Naturspektakel.

Vietnam erscheint uns relativ modern. Die Dörfer und Städte sind einigermassen sauber, die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren nach einem Fahrplan und sind komfortabel.
Mit dem Bus reisten wir weiter Richtung Süden. Kurze Strecken werden mit Reisebusen, lange Strecken mit Schlafbusen, angeboten. So sind wir via Ninh Binh, Hué nach Hoi An gereist.

Die Landschaft Vietnams ist traumhaft schön und fruchtbar. Man hat den Eindruck, dass das Essen den Menschen direkt in den Mund wächst. Reis, Gemüse, Früchte und Fisch gibt es überall frisch und sehr günstig. In den kleineren Ortschaften geht es ruhig und gemächlich zu und her. Obschon noch vieles an die vergangenen Zeiten erinnert können die alten Kulturen, Traditionen und Religionen können nicht mehr sehr offensichtlich wahrgenommen werden.

Hoi An ist weltberühmt für das Handwerk der Schneidereien. Sämtliche Kleider werden massgeschneidert und nach Kundenwunsch angefertigt und das zu unschlagbaren Preisen. Auch die Schuhe werden kundenspezifische hergestellt. Das Shoppingerlebnis war für uns einmalig. Man muss seine Kleider nicht in den unzähligen Geschäften suchen, sondern man geht zu einer Schneiderei, sucht sich den Stiel des Kleidungsstückes und den Stoff aus, es wird Mass genommen und innert 1 bis 3 Tagen ist alles fertig.

Neu bekleidet reisen wir nun weiter Richtung Süden…

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo er Zwöi,
üchi Reisebrechts send sehr spannend und d Fotis dezue idröcklech und wonderschön.
Ech hoffe üch gots guet...
Liebi Gruess us de Schwiz.
Moni

Piotr hat gesagt…

Hollo Silvia und Luki
Gerade haben wir eure Reiseberichte nachgelesen und uns so auf den neusten Stand gebracht-immer sehr spannend. Und erst noch die Fotos! Wir wünschen euch weiterhin viele einmalige Eindrücke!

Liebi Grüess
Piotr und Karin