Nach gut zwei Wochen in der Region Rajasthan (Westindien) verlassen wir nun diese faszinierende Region und reisen weiter nach Agra um den Taj Mahal zu bestaunen. Aber der Reihe nach…
Mit unserem Fahrer Raju, den wir in Delhi für unsere Rajasthanrundreise gebucht haben, fuhren wir über Stock und Stein Richtung pakistanische Grenze. Unser Ziel war die Thar – Wüste, eine Region in der die letzen hundert Jahre sich die Kasten / Völker der umliegenden Gebiete (Afghanistan, Pakistan, Himalyagebiet, usw.) bekämpften und die grossen Maharad Herrscher ihre Forts und Paläste bauten. Die Region lebte in Glanz und Gloria von dem Handel insbesondere mit Silber und Opium bis weit ins 20. Jahrhundert. Man kann prunkvolle Bauten bestaunen und fühlt teilweise back in the past.
Rasch haben wir uns an Indien und die Inder gewohnt. Die Inder sind sehr offen. So kommt es regelmässig vor, dass wir auf der Strasse von jemandem angesprochen werden um einfach ein wenig zu plaudern – extrem sympathisch. So haben wir vieles über ihre stark verankerte Kultur, den Glauben und die Kasten erfahren. Übrigens in Indien wird man in eine Kaste geboren. Die Kaste definiert den Gesellschaftsstatus sowie den Berufsstatus der Familie.
Die Strassen faszinieren uns nach wie vor. Überall und immer leben Tier und Mensch im Einklang zusammen. Das Leben pulsiert auf den Strassen, die Intimsphäre ist sehr eingeschränkt. Nicht zu übersehen ist auch die grosse Verschmutzung. Obschon die Inder meist ein sehr sauberes Erscheinen haben, sind die Dörfer und Städte sehr schmutzig. Überall liegt Abfall, die Tiere verpflegen sich in den Abfallbergen, und die Leute erledigen ihr persönliches Geschäft einfach in die noch offene Kanalisation. Ihr könnt euch vorstellen, wie dass ab und zu mal riechen kann…
In der Wüste Thar angekommen haben wir es uns nicht nehmen lassen mit den Kamelen in die Wüste zu traben. Wir organisierten uns 2 Kamele mit Führer und machen uns auf den Weg. Nach dem Ritt wurde das Lager eingerichtet, Feuer gemacht und gegessen. Die Ruhe war aussergewöhnlich. Die Nacht war, dank dem Mondschein, so hell als ob man bei eingeschaltetem Licht schlafen würde.
Auf der Weiterreise besuchten wir Städte und Dörfer und genossen die Möglichkeiten die Märkte vor Ort zu besuchen. Gewürze, Gemüse, unzählige Stoffe, Teppiche, Kleider, Schuhe, … Überall gab es etwas zu probieren, Chai (Tee) und zu verhandeln. Die Inder sind perfekte Verkäufer. Den Begriff „Added Value“ ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen und so braucht es viel Härte, die verlockenden Angebote jeweils abzuschlagen.
Nun sind wir etwas südlich im Ranthambhore Nationalpark auf der Suche nach Tigern. Besser gesagt, wir haben keine gefunden. Jedoch ist der Nationalpark sehr sehenswert.
Das Essen ist sehr ideenreich und vielfältig, meist vegetarisch. Die Gerichte werden in Schalen servieren und mit Fladenbrot oder Reise verspiesen. Köstlich!
Heute reisen wir wie erwähnt nach Agra und anschliessen mit dem Zug via Varanasi nach Kolkata wo es dann mit dem Flugzeug nach Nepal geht.
Tschüss, wir machen uns nun wieder auf ins Vergnügen….
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2 Kommentare:
Hoi zäme
Wenn mer do am Läse esch, packt eim grad s'Reisefieber. Momentan send mer do no chli im Tornerobe-Fieber, ond das macht jo ou Spass. Gniesseds ond möched möglechscht vöu Föteli, dass mer deheime ou öppis devo hend!
lg
Mirjam
Sounds as though you have had a great start in India. I enjoyed looking at your photos - a good mixture of people, culture and animals - all mixed together. Say hello to Nepal from us.
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