Nach 18 Stunden Busfahrt sind wir in Tumbes, eine kleine Grenzstadt zwischen Peru und Ecuador und versuchen auszumachen, wie wir nach Ecuador einreisen können. Das ist nicht ganz einfach, denn die Grenze erstreckt sich über 20 Kilometer und kein Mensch will wissen wie man über die Grenze kommen kann (?!). Einige selbsternannte „Reiseführer“ anerboten sich uns über die Grenze zu begleiten. Natürlich für eine, aus ihrer Sicht, angemessene Entschädigung. Die Grenz überqueren wir schlussendlich selbständig mit dem Taxi, zu Fuss und mit dem Bus. Es dauert eine kleine Ewigkeit aber alles halb so wild. Mit zwei neuen Stempeln in unserem Pass fahren wir mit Vollgas 5 Stunden durch die Bananenplantagen (Export auch in die Schweiz) nach Guayaquil. Wo wir unseren Trip auf die Galapagos organisieren wollen.
Man kann mit Seelöwen schwimmen, Auge in Auge einem Pinguin gegenübersitzen und aus unmittelbarer Nähe beobachten, wie Blaufußtölpel flirten. Die Galapagos liegt rund 1000 km westlich von Ecuador im Pazifischen Ozean und besteht aus 13 Hauptinseln. Die Landschaft ist vulkanischen Ursprungs und relativ öde, aber dennoch von einer faszinierenden, beinahe mystischen Schönheit. Zu den häufigsten Bewohnern der Inseln und ihrer Gewässer gehören Pelikane, Albatrosse, Pinguine, Tölpel, Schildkröten, Leguane, Seelöwen, Wale und Delphine. 8 Tage „segelten“ wir durch diese „unberührte“ Welt und liessen uns verzaubern. Nach den unzähligen Erlebnissen und Bekanntschaften auf dem Lande und im Wasser konnten wir es uns nicht verkneifen in die Tiefe des Pazifiks einzutauchen. In Puerto Ayora quartierten wir uns ein. Tags tauchten wir mit Mantas, Adlerrochen, Hammerhaien, Seelöwen, und, und, und. Abends verfolgten wir gespannt auf dem Dorfplatz das Ecovolley Spiel. Teams von 3 Männern kämpfen verbissen gegeneinander und das grosse Publikum fiebert lautstark mit. Es geht für die meisten Anwesenden um viel - viel Geld!
Der kleinste Andenstaat ist gleichzeitig eines der vielfältigsten Reiseländer Südamerikas, dessen lebendige Indianerkulturen, gut erhaltene Kolonialgebäude, herrliche Gebirgslandschaften und dichter Regenwald auf engstem Raum beieinander liegen. Das Hochland wird durch zwei in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge geprägt. Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland, östlich der Anden der Regenwald des Amazonasbeckens. Die Küste, von niedrigen Hügelketten durchzogen, nimmt cirka ein Viertel der Staatsfläche ein. Die Amazonasregion nimmt 36% der Landesfläche ein, jedoch nur 3% der Bevölkerung leben hier. In Ecuador leben insgesamt cirka 13 Millionen Menschen.
Zurück in Guayaquil ging es geradewegs weiter nach Montanita, einem kleinen ehemaligen Fischerdorf an der Westküste, wo sich Locals, „Hippies“ und Backpacker um die Reisenden reissen. Überall und immer gibt es Fruchtsäfte, Drinks, Essen, Schmuck, akrobatische Vorführungen, Musik und vieles Mehr zu kaufen und zu sehen. Nichts Aussergewöhnliches? Ja, im Grunde nicht. Nur hatten wir zwischendurch das Gefühl, dass fast jeder Konsument auch ein Anbieter oder ein Künstler ist (oder zumindest sein möchte) und dass die Locals auf der Strecke bleiben.
Nach so vielen Selbstverwirklichern zog es uns zum Carneval in Puerto Lopez, einer Fischerstadt mit cirka 7000 Einwohnern. Tausende von Menschen trafen sich in diesen Tagen am Beach von Puerto Lopez. Angefahren kamen sie mit grossen und kleinen, uralten und alten Bussen oder Lkw’s. Sie badeten, Assen und tranken und die Musik peitschte aus den Lautsprechern so laut, dass sogar die Fische Oropax brauchten.
Quito, die Hauptstadt von Ecuador ist eine der schönsten Metropolen Südamerikas. 2850 m über dem Meeresspiegel und nur 22 km südlich des Äquators vor spektakulärer Bergkulisse gelegen, genießt sie beinahe das ganze Jahr über ein wundervolles Frühlingsklima. Mehrere schneebedeckte Vulkane halten Wache über die Stadt. Hier quartierten wir uns in einem Schweizer Hostel bei Rachel und Mahra ein. Die zwei Power Girls nahmen sich das Wochenende die Zeit uns die Region zu zeigen. Nach einem herrlichen Abend (mit privatem Pool) in den Thermalquellen von Papallacta ging es weiter nach Otavalo. Die kleine Stadt hat sich durch ihren samstäglichen Indianermarkt, dessen Ursprung bis in die Zeiten vor den Inka zurückreicht, einen weltberühmten Namen gemacht. Der Markt ist eine farbenfrohe Angelegenheit und die Otavalenos tragen nach wie vor ihre traditionelle Kleidung - und das nicht nur den Besuchern zuliebe. Die Männer haben auch im Alltag wadenlange weiße Hosen, geflochtene Sandalen und blau-graue Ponchos an. Ihr Haar binden sie in langen Zöpfen zusammen. Die Frauen sind mit bunt bestickten Blusen, schwarzen Röcken und Schultertüchern bekleidet und schmücken sich mit Ketten und Armbändern aus Glasperlen. Nur ein Drittel der Bewohner dieser Region sind Weiße, die meisten Indianer leben in Dörfern außerhalb von Otavalo und kommen nur zum Markttag in die Stadt. Nach soviel Entspannung, Kultur und Shopping fehlt nur noch der Adrenalinkick. In Mindo, ein kleines Dorf im Nebelwald nördlich von Quito, fanden wir was wir suchten. Mit Sitzgurt, Helm und Handschuhe ausgestattet hängten wir uns an die Drahtseile und rasten durch den Wald.
Nun nehmen wir Abschied von Ecuador, Südamerika und unserem Traum. Bald kommen wir mit einem vollen Rucksack zurück ins unsere Heimat. Voll mit unvergesslichen Erlebnissen, Bekanntschaften und Erfahrungen die uns geprägt haben.
Man kann mit Seelöwen schwimmen, Auge in Auge einem Pinguin gegenübersitzen und aus unmittelbarer Nähe beobachten, wie Blaufußtölpel flirten. Die Galapagos liegt rund 1000 km westlich von Ecuador im Pazifischen Ozean und besteht aus 13 Hauptinseln. Die Landschaft ist vulkanischen Ursprungs und relativ öde, aber dennoch von einer faszinierenden, beinahe mystischen Schönheit. Zu den häufigsten Bewohnern der Inseln und ihrer Gewässer gehören Pelikane, Albatrosse, Pinguine, Tölpel, Schildkröten, Leguane, Seelöwen, Wale und Delphine. 8 Tage „segelten“ wir durch diese „unberührte“ Welt und liessen uns verzaubern. Nach den unzähligen Erlebnissen und Bekanntschaften auf dem Lande und im Wasser konnten wir es uns nicht verkneifen in die Tiefe des Pazifiks einzutauchen. In Puerto Ayora quartierten wir uns ein. Tags tauchten wir mit Mantas, Adlerrochen, Hammerhaien, Seelöwen, und, und, und. Abends verfolgten wir gespannt auf dem Dorfplatz das Ecovolley Spiel. Teams von 3 Männern kämpfen verbissen gegeneinander und das grosse Publikum fiebert lautstark mit. Es geht für die meisten Anwesenden um viel - viel Geld!
Der kleinste Andenstaat ist gleichzeitig eines der vielfältigsten Reiseländer Südamerikas, dessen lebendige Indianerkulturen, gut erhaltene Kolonialgebäude, herrliche Gebirgslandschaften und dichter Regenwald auf engstem Raum beieinander liegen. Das Hochland wird durch zwei in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge geprägt. Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland, östlich der Anden der Regenwald des Amazonasbeckens. Die Küste, von niedrigen Hügelketten durchzogen, nimmt cirka ein Viertel der Staatsfläche ein. Die Amazonasregion nimmt 36% der Landesfläche ein, jedoch nur 3% der Bevölkerung leben hier. In Ecuador leben insgesamt cirka 13 Millionen Menschen.
Zurück in Guayaquil ging es geradewegs weiter nach Montanita, einem kleinen ehemaligen Fischerdorf an der Westküste, wo sich Locals, „Hippies“ und Backpacker um die Reisenden reissen. Überall und immer gibt es Fruchtsäfte, Drinks, Essen, Schmuck, akrobatische Vorführungen, Musik und vieles Mehr zu kaufen und zu sehen. Nichts Aussergewöhnliches? Ja, im Grunde nicht. Nur hatten wir zwischendurch das Gefühl, dass fast jeder Konsument auch ein Anbieter oder ein Künstler ist (oder zumindest sein möchte) und dass die Locals auf der Strecke bleiben.
Nach so vielen Selbstverwirklichern zog es uns zum Carneval in Puerto Lopez, einer Fischerstadt mit cirka 7000 Einwohnern. Tausende von Menschen trafen sich in diesen Tagen am Beach von Puerto Lopez. Angefahren kamen sie mit grossen und kleinen, uralten und alten Bussen oder Lkw’s. Sie badeten, Assen und tranken und die Musik peitschte aus den Lautsprechern so laut, dass sogar die Fische Oropax brauchten.
Quito, die Hauptstadt von Ecuador ist eine der schönsten Metropolen Südamerikas. 2850 m über dem Meeresspiegel und nur 22 km südlich des Äquators vor spektakulärer Bergkulisse gelegen, genießt sie beinahe das ganze Jahr über ein wundervolles Frühlingsklima. Mehrere schneebedeckte Vulkane halten Wache über die Stadt. Hier quartierten wir uns in einem Schweizer Hostel bei Rachel und Mahra ein. Die zwei Power Girls nahmen sich das Wochenende die Zeit uns die Region zu zeigen. Nach einem herrlichen Abend (mit privatem Pool) in den Thermalquellen von Papallacta ging es weiter nach Otavalo. Die kleine Stadt hat sich durch ihren samstäglichen Indianermarkt, dessen Ursprung bis in die Zeiten vor den Inka zurückreicht, einen weltberühmten Namen gemacht. Der Markt ist eine farbenfrohe Angelegenheit und die Otavalenos tragen nach wie vor ihre traditionelle Kleidung - und das nicht nur den Besuchern zuliebe. Die Männer haben auch im Alltag wadenlange weiße Hosen, geflochtene Sandalen und blau-graue Ponchos an. Ihr Haar binden sie in langen Zöpfen zusammen. Die Frauen sind mit bunt bestickten Blusen, schwarzen Röcken und Schultertüchern bekleidet und schmücken sich mit Ketten und Armbändern aus Glasperlen. Nur ein Drittel der Bewohner dieser Region sind Weiße, die meisten Indianer leben in Dörfern außerhalb von Otavalo und kommen nur zum Markttag in die Stadt. Nach soviel Entspannung, Kultur und Shopping fehlt nur noch der Adrenalinkick. In Mindo, ein kleines Dorf im Nebelwald nördlich von Quito, fanden wir was wir suchten. Mit Sitzgurt, Helm und Handschuhe ausgestattet hängten wir uns an die Drahtseile und rasten durch den Wald.
Nun nehmen wir Abschied von Ecuador, Südamerika und unserem Traum. Bald kommen wir mit einem vollen Rucksack zurück ins unsere Heimat. Voll mit unvergesslichen Erlebnissen, Bekanntschaften und Erfahrungen die uns geprägt haben.
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